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Beim Treffpunkt-Mainzer Brauerei Kuehn-Kunz und Rosen- am 11.August, konnte der engagierte KCK-Veranstaltungs-Manager Andreas Mayer- zum „KCK-Vereinsausflug 2018“ eine stattliche Teilnehmerzahl, an der Spitze Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans, herzlich begrüßen und den Programm-Ablauf ankündigen.

Zur Einstimmung wurden vier Biersorten zur Probe-Verköstigung gereicht durch Sponsor- Großes Ratsmitglied und Brauerei-Eigentümer Wendelin Quadt mit seiner Crew im Vorhof. Nach der genussvollen „überschäumenden“ Einstimmung wurde mit zwei komfortablen Bussen, “da wo der Wein wächst“, nach Dexheim-Rheinhessen-zur “Kultur auf dem Hof“ im Weingut Weyell angereist.

Bei traumhaftem Sommerwetter konnten die KCK-Ausflügler mit 800 Besuchern ein exzellentes neues „Dollbohrer-Programm“ genießen. Eine grandiose Show mit einem Mix aus feinster Comedy, hervorragender musikalischer Begleitung mit Lesung von Pulten und Displays konnte faszinieren. Garanten waren die umjubelten Comedy-Stars: Hendrik, „Henni“ Nachtsheim, Musiker, Comedian, Schriftsteller und Schauspieler- bekannt von „Badesalz“, sowie die Gruppe „Rodgau Monotones“. Er gehört auch zum Rateteam der Sendung „Straßen Stars“ im Hessischen Fernsehen.

„Rick“ Kavanian ist Schauspieler, Komiker und Synchronsprecher, bekannt vor allem durch die-„Bullyparade“. Mit im glorreichen Bunde war „General-Musikdirektor“ Martin Johnson aus Stuttgart.

Es waren keine staubtrockenen Lesungen. Beifalls-Orkane entfachten die gemeinsamen Blödeleien mit vielen ironischen und frivolen Akzenten. Dazu fehlten auch nicht die zwerchfellerschütternden Dialektik- Einlagen, die mit viel Schlagfertigkeit und Improvisation fabelhaft vorgetragen wurden.

Aus dem Füllhorn ihrer Comedy-Episoden wurde kräftig ausgeräumt: Vertreter, die einem Dinge aufschwatzen, die kein Mensch braucht. Im Gegensatz zu früher, wo der Kiosk-Inhaber an der Ecke,  seine Gummiteufeln im Glas, zu fünf Pfennig das Stück, anbot.

Wenn die Eltern einen guten Tag und vorher eine wichtige „Besprechung“ im Schlafzimmer hatten, bekam er eine ganze Mark geschenkt, verriet Henni Nachtsheim.

Eine Putzfrau jedoch zog ein deftiges Wurstbrot vor. Gerade hatte sie es sich gemütlich zum Essen, im Beichtstuhl gemacht, schon kam ein Mann, der seine Sünden bekennen wollte. Orgelklänge wehten bei der Beichte über den lauschigen Innenhof. Die Zuschauer zuckten zusammen, als ein „Handwerker“ der anderen Art sein Vorgehen mit der Kettensäge schilderte. Im Auftrag der Frauen „entsorgte“ er schlechte Ehemänner. Nun schien er sich vertan und den falschen Kerl erwischt zu haben, oder etwa doch nicht?

Freizügig aus dem Näh- oder besser Nachtkästchen plauderte ein Schauspieler aus der Erotikbranche. Gedanklich konnte man die Preisträger der „Goldenen Venus“ vor sich sehen, in leichte Morgenmäntel gehüllt, beim „Schwatz mit Batz“ für einen lokalen Fernsehsender.

Ganz andere Talente entwickelte dagegen Willi B., der mit seinem Klavierspiel im Altersheim für Beifallsstürme sorgte. Schließlich fängt mit 66 Jahren das Leben erst an. Für sein Sahnehäubchen aus Udo Jürgens-Klassikern bekam er in der Szene Kusshände, Blumen aus Tischvasen und Zettel mit Zimmernummern zugeworfen.

Auch Gespräche unter „Golden Girls“ imitierten Henni Nachtsheim, Rick Kavanian und Martin Johnson. Wehmut kam auf bei den alten Damen, weil die Geburtstagstorten mit vielen Kerzen nun einem Fackelzug gleichen und sie beim Anblick der Tauben auf dem Dach an die vielen Spatzen in der Hand denken.

Lachsalven beim Zwiegespräch unter Eulen oder der Begegnung mit einer Meerjungfrau. Brillant waren dabei die Imitationen mit holländischem oder französischem Akzent des Komödianten Rick Kavanian. Dazu eine Kostprobe: So war der scheue Schleusenwärter mit dem eher öden Job für die Nixe aus der Seine, wachsam wie ein „Abischt“ und „ein eschter Eld“.

Musikalisch famos umrahmt wurden die fabelhaften Szenen mit passenden Pianoklängen, Akkordeon und Saxophon, als beschwingte Stimmungs-Stimulanz. Sprudelnd mit einem atemlosen Wortschwall, trieb der „Schleimer“ in einer weiteren Geschichte ein schwäbisches Metzgerpaar in den Wahnsinn: Zehn Minuten vor Feierabend tauchte er auf, lobte die Farbkomposition in den Auslagen, um dann nur zwei Scheiben Wurst zu kaufen. Gespannt verfolgte das Publikum den Plan, den sie für ihn erdachten, als sie sein „dummes Gewäsch“ gründlich satt hatten.

Den Gästen in einem Café gehörig den Appetit zu verderben, war der Plan von Terrorzelle Erbach“. Das alte Ehepaar sollte dort nicht stundenlang bei Kreuzworträtseln und Wasser den Tisch blockieren, da sann es auf Rache. Da half nur Haferbrei, wie in der Geschichte zum Finale, bei dem sich viele Charaktere aus dem über zweistündigem Programm noch einmal perfekt ein Stelldichein gaben.

vereinsausflug 2018

KCK-Chef-Organisator Andreas Mayer inspirierte  zum Finale zu einem PR-Knüller für ein gemeinsames „KCK-Foto“ mit den gefeierten Spitzen-Comedys auf der Bühne.

Gemütlicher Ausklang fand nach Rückkehr mit manchen „Prost auf den KCK“ sowie deftigen Schmankerln wieder auf dem Mainzer Brauerei-Gelände statt.

Der renommierte KCK konnte auch mit dem top organisierten Vereinsausflug 2018 seine Mitglieder und Freunde restlos begeistern. Spontan traten „Neu-Mitglieder“ in den Club ein, zur Freude des Präsidiums.

Text: Herbert Fostel | Bild: Frank Maier

Große Fastnachtssitzung im Gutenberg-Saal der Mainzer Rheingoldhalle.

Fremdensitzung

Zwei Bühnen, kurzweiliges Spitzenprogramm - im Anschluss Party zu Live-Musik im Kasteler Bürgerhaus.

Nachthemdensitzung

Bei leckeren Speisen und Getränken die Meenzer Fastnacht in vollen Zügen genießen.

Brauereisitzung

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Kartenbestellung sind ab dem 15.05.2018 möglich!

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