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Große Fastnachtssitzung im Gutenberg-Saal der Mainzer Rheingoldhalle.

Fremdensitzung

Zwei Bühnen, kurzweiliges Spitzenprogramm - im Anschluss Party zu Live-Musik im Kasteler Bürgerhaus.

Nachthemdensitzung

Bei leckeren Speisen und Getränken die Meenzer Fastnacht in vollen Zügen genießen.

Brauereisitzung

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Termine

Der KCK tanzt - zugunsten RPR1 hilft e.V.

Samstag, 25 April 2020 um 19:00

Auf Freudentaumel zwischen Kokolores vom Feinsten und furiosen Show- Balletts mit gefeierten Polit- Experten war die umjubelte KCK- Gala am 9.2. im ausverkauften Gutenbergsaal in der Mainzer Rheingoldhalle ausgerichtet. Zu den begeisterten Besuchern zählte auch der Wiesbadener OB Gert- Uwe Mende, Stadtverordnetenvorsteherin, Kastler Ortsvorsteherin Christa Gabriel, AKK- Stadtrat Rainer Schuster und Generalfeldmarschall Seppel Kübler von der Kasteler Jocus Garde.

Seit Gründungszeiten steht im Club- Manifest: „Lachen spenden- Trübsal wenden“. An der grundlegenden Motivation hat sich bis dato nichts geändert. Die zweite KCK- Fremdensitzung war diesmal als „Benefiz- Event“ ausgerichtet. Dies ist für notwendige Restaurierungsmaßnahmen des Theresianums in Mainz bestimmt. Nach dem imposanten Einzug von Komitee und Mainzer Garden gab sich das Mainzer Prinzenpaar Heinrich II. und Jacqueline I. die närrische Ehre. Das Prinzenpaar mit Hofstaat wurde mit einer noblen Spende in Höhe von 666,00 Euro für soziale Zwecke vom Präsidium überrascht. Die Tollitäten dankten mit ihrem prachtvollen Verdienstorden.

 

Das wirbelnde Show- Ballett Fuego vom TV Kostheim, Trainer Simone Louis und Melanie Quindt konnte mit einem Fastnachts- Medley faszinieren. Auf hohem Niveau war das Protokoll von Bardo Frosch in geschliffener Versform. Es stand im närrischen Fadenkreuz das vermeintliche Possenspiel der FDP mit der amtierenden Mainzer Wirtschaftsdezernentin. Zur Brückensperrung, „dass Wiesbaden die Bäderstadt von Fastnacht wenig Ahnung hat“. Zum leidigen Thema Thüringen gab es viel Häme: „Schwarz und Gelb ihr sollt euch schäme! Hier ist kein Platz für braune Brut!“ Tosender Beifall. Der katholischen Kirche empfahl er eminent: „Traut euch aus dem Zölibat, gebt Frauen endlich ein Mandat.“

 

Die fabelhaften Eisbären des KCK, Leitung Christopher Ludwig, im putzigen Gartenzwerg- Outfit konnten auch mit Spott- Gesang punkten. „Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind, dann ist es Greta aus Schweden“. Alexander Leber bot viel Kokolores pur, als eiserner „Pfennigfuchser“, was Lachsalven auslöste. Troubadour Thorsten Ranzenberger konnte seine Moguntia-Hymne sowie seinen Schwellkopp- Hit in Begleitung von Schwellkopp- Trägern zum Besten geben. Das KCK- Symbol Johannes Bersch konnte exzellent mit viel Sarkasmus als Morguntia mit Streitwagen pointiert Lachnummern präsentieren, die Begeisterungs- Orkane beim Auditorium jeweils auslösten. „Bahnhöfe baut man unter der Erde, um zu beweisen, wie gut wir solche Großprojekte in den Sand setzen“!

 

Top Ballett- Show bot Magic Elements, Trainer Luisa Schuckmann, mit ihrer Gartenparty. Ein Augenschmaus! Umwerfenden Kokolores bot Marcus Schwalbach als unerschrockener Meenzer Gardist mit vielen Brüllern. Die wiederauferstandenen „Tramps von de Pfalz“, Dirk Loomans und Reinhard Schwarz konnten sich mit viel treudoofem Blick und händchenhaltend als gefeierte KCK- Protagonisten auszeichnen. Die vorgetragene Texte stamen vom KCK- Ehrenpräsident Jürgen Müller.

 

Der zweite Teil wurde zunächst stimmungsvoll eingeleitet durch die Sitzungskapelle Sound Check und das Komitee im „Look der 20er“. Mit viel Power konnte Stimmungssänger Stefan Persch mitreißen. Überragend schwadronierte der Deutsche Michel Bernhard Knab über das Rindviehverbot, das allein schon durch das Loswerden der Braunen Ochsen in der Politik erzielt werden könnte. Auch zur brisanten Thematik Theodor-Heuss-Brücke fand er zutreffende Verse: „Über sieben Brücken musst du gehen, das wird ein Mainzer gerne sehen“. Standing Ovations! Die umjubelten KCK- Altrheinstromer, Uwe Hager, Thomas Wucher, Andreas Mayer konnten in ihren fantasievollen Kostümen als Dienstleister mit Herz ausgelassene Stimmung verbreiten.

 

Umwerfende Situationskomik berauschte die Besucher im Saal. Auslöser waren Horst Siegholt und Pit Kark in ihren Paraderollen als Alkoholiker Herrn Filzbacher mit seinem beschwipsten Bekenntnis: „Pump ab de Schoppe“ und Dr. Fred von der Flachzange. Hinreisend war das KCK- Hofballett „Fit for Danze“, Leitung: Katrin de Jong, Sarah Weselowski. In betörenden Farbtönen, phantastischer Choreographie, mit waghalsiger Akrobatik und spektakulären Leucht- Tänzen konnte eine super Show aus ihrem Spielzeugladen in den Bann ziehen. Den närrischen Schluss- Akkord bot Entertainer Detlef Schönauer als „Frauenversteher“. Bei manchen witzigen Bewertungen aus der Männerwelt deftig gewürzt, wurde von der Narrenschar begeistert zugestimmt. Ein fulminantes KCK- Finale mit Altrheinstromer, Stefan Persch, Nadine Meurer und Happy Ends entfaltete nochmals überschäumende Hochstimmung in Konfetti- Regen. Für Programm war Werner Böttner, für Regie Stefan Grundel zuständig.

Text: Herbert Fostel

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