KCK Brilliert bei der 1ten Fremdensitzung 2017

07.02.2017 Der KCK Brilliert bei der 1ten. Fremdensitzung 2017, mit echter Meenzer Fassenacht…

Zu Beginn der 1. Fremdensitzung im 70. Jubiläumsjahr des renommierten Karneval-Club-Kastel am 28. Januar in der Mainzer Rheingoldhalle, Gutenbergsaal, sorgte die erstklassige Kapelle Sound-Check mit bekannten Fastnachtsmelodien für ausgelassene Vorfreude.

Eine fantastische vielfarbige Bühnen-Deko mit stattlicher goldschimmernder „KCK-Krone“, sowie Attraktionen durch Bildwände mit „Mainzer Treffpunkten“ und großem Sitzkomfort verströmten eine stimmungsvolle zusätzliche Club-Atmosphäre.

Der Einmarsch mit Eskorten, dem famosen Spielmanns- und Fanfarenzug der Mainzer Ranzengarde, den „Rosenkavalieren“ vom KCK-Komitee, im neuen schicken Outfit, waren Vorboten eines hochkarätigen Programm-Reigens auf der närrischen Rostra.

Hochmotiviert, von viel „Meenzer Mutterwitz“ inspiriert, konnte Sitzungspräsident Bardo Frosch „närrische Funken“ sprühen lassen.

Der unbändige „singende Einpeitscher“ Stefan Persch sorgte mit vielen Schlager-Krachern bereits für Hochstimmung bei der kostümierten Narrenschar. Seinem Bekenntnis: „eins kann mir Keiner nehmen, die pure Lust am Leben..“, wurde stürmisch zugestimmt.


Der goldige Domsgickel alias Johannes Bersch, krähte pointiert mit manchem Hohn und Spott zum aktuellen Zeitgeschehen. Zu Grusel-Clowns wurden Erdogan, Putin, Saddad und Trump apostrophiert.

Mainzel-Bahn, Klimaschutz, AfD mit deren politischen Populisten, der „CSU-Obergrenze“ und Burka standen im „närrisch-kritischen Fokus“. Es waren treffsichere Einschläge vom „Domsgickel“, der seine Krallen mit viel Nachdenklichkeit ausfuhr. Die „Eisbären“ konnten in ihren goldglitzernden „Party- Look“ im Fernsehgarten für viel Furore sorgen. Mit ihren Kochkünsten „1000 mal probiert - Suppe explodiert“.

Fertigstellung einer selbstgebastelten Narrenkappe „mit allem Komfort“. Herrliche närrische Kapriolen auf Eisbärenart.
Der Lobgesang auf die Meenzer- Fleischworscht, Paarweck und manches „Fitnes- Prösterchen nach Meenzer Regularien mit Bekenntnis zur goldisch Meenzer Fassenacht“, löste Beifalls- Tornados- aus.

Hansi Greb in seiner Paraderolle als „Hoppes“ in der Bütt „kam, sah und siegte“. Mit Pointen am Fließband  konnte Hoppes die begeisterten Besucher elektrisieren. Sein getarnter Österreich-Urlaub bei der Tante an der Lahn. „In Kokolores Manier“ da blieb kein Auge trocken.


Mann über 60 mit Senioren-Rabatt bei Bordell-Besuch = 1mal zahlen - 3mal Spaß. Drei Jäger gehen auf Hasenjagd, Wellness-Erinnerungen, als man samstags als Erster ins Badewasser durfte.

Nicht zu toppen seine Darstellung, den Ober-Messdiener Andreas Schmitt auf einem Nutella-Glas als Abschreckung zu zeigen.
Es gebe dabei nur ein Problem, der Schmitt passe nicht auf’s Glas. Der fernsehreife „Super-Gau“ brachte den Saal zum Kochen.

Thorsten Ranzenberger, „der Troubadour von Meenz“, konnte den Saal weiterhin in Hochstimmung versetzen. Sitzungspräsident Bardo Frosch punktete mit der Ankündigung eines neuen KCK- Aktiven, Dr. Markus Weber.

Perfekt in Kleidung und sprudelnden Kokolores: Das 112 jährige „Fräulein Baumann“. Tosender Beifall der entfesselten Besucher bei der Vorstellung: Die letzte Überlebende aus Heesters Krabbelkruppe! Unzählige „Breitseiten-Brüller“ feuerte das „Fräulein“ ab, z.B. die Fahrt mit ihren hochbetagten Freundinnen im Kreisverkehr. Gebiß- Suche im „Aldi- Gully“, die zum „Ausnahme Zustand im Saal führten. Ein leuchtender Stern am KCK-Firmament.

Eine kraftvolle Demonstration zu Männerherzen bot das gefeierte Ballett aus Finthen „Mann O Mann" Leitung: Siggi Knab, Performance perfekt. Ausgestattet mit gekonnter Akrobatik, Pyramiden am Boden und in der Luft, eine sensationelle Spitzenleistung.

Ein weitere funkelnder KCK-Stern konnte die Bütt erstrahlen lassen: Sascha Jung, katholischer Pfarrer aus Flörsheim, der seit einem Jahr die begeisterten Besucher in seinen Bann zieht.

Zölibat - Liebe - Sex und Zärtlichkeit gehören zu seinem selbstironisch pointierten Katholischsein. Mit umwerfendem Charme und Noblesse werden seine herrlichen doppelsinnigen Erzählungen präsentiert. Seine liebenswerte und lässige Art in Gesang, Worten und Outfit ist einzigartig!

Toll fände er wenn die Kirche eines Tages so weit kommt, daß ein katholischer Pfarrer eine evangelische Pfarrerin heiraten darf. „Ich werde das nicht mehr erleben. Aber meine Kinder“! Der smarte Hochwürden lächelt dabei verschmitzt ins Publikum. Getroffen! Ohrenbetäubender Applaus!

Beim traditionellen Pausenempfang konnten KCK-Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans und Vize Werner Böttner zahlreiche geladene Gäste begrüßen.

Glückwünsche zum 70. Vereinsjubiläum und viel Lob für einen phantastigen ersten Programm-Teil übermittelten: Mainzer OB Michael Ebling sowie MCV-Präsident und Mitglied des Großen Rates vom KCK, Prof. Urban. - OB Ebling verlieh den närrischen „Mainzer Stadtorden“ an KCK- Präsidiumsmitglied Jörg Kern.

Der zweite Teil der Sitzung konnte bravourös gesteigert werden. Mit dem Stimmungslied "Meenzer Fassenacht" aus der Feder von KCK-Ehrenpräsident Jürgen Müller, wurden vierfarbbunte Zeichen gesetzt.

Der „Kanonier vom Dienst Bernhard Knab als „Deutscher Michel“ nahm wieder gekonnt und freisprechend „kein Blatt vor den Mund“. Närrische Pfeile trafen gezielt die Politiker. „FDP, das Wetterfähnchen der Nation“, die auf eine Jamaika-Koalition nach der Bundestagswahl schielen.

Fremdwörter: Pressefreiheit, Flüchtlingswelle, Erdogan. Sein Fazit dazu: „So was wie den, das sag ich schlau, braucht in Europa, keine Sau“!
Zur US-Wahl war sein Statement „Donald Trump“ nix im Kopp hat’s gelangt für Präsident“. Für den WM- Beschaffer Franz Beckenbauer war die Empfehlung: „ die Hoeneß-Zell ist für Dich noch warm“. „Riesenbeifall für- KCK- Aktiven Sprecher Bernhard Knab“.

Die Altrheinstromer aus Ginsheim, seit 25 Jahren fester Bestandsteil auf der KCK- Bühne. Ihr zündendes Liedgut samt Kostümierung war ausgezeichnet, ganz Meenz schreit laut Hurra, die Mainzelbahn ist da“.

Eine herrliche Klamauk-Parodie auf die Mainzelbahn! Eine „fernsehreife“ Leistung von Uwe Hager, Thomas Wucher und Andreas Mayer, die mit „Essensgutscheine“ vom KCK-Präsidenten und Sitzungspräsidenten überrascht wurden.

Standing Ovation für den „Comedy- Genius“ Andy Ost. Sein unerschöpfliches Repertoire banale Themen mit der Stimme von bekannten Stars umzuwandeln, ist genial und auch zwerchfellerschütternd. Dazu zählten Lady Gaga, Bob Dylan, Eros Ramazotti u.v.A.

Zu Donald Trump, unter Hohngelächter des Auditoriums, spottete Andy Ost: „Du hast die Haare schön“!  Ovationen des Publikums für die Umgestaltung des Helene Fischer Titels in: „ich will immer wieder Justin Bieber hören“.


Phänomenal: Tolle Choreographie eine Spitzen-Show, effektvoll  und grandios, boten „Fit for Dance“, Leitung: Katrin De Jong. Ein „Fernsehaspirant“ par excellence!

„Waidmannsheil in allen Facetten“ wurde mit viel Akrobatik, Pyramiden, Hebefiguren und atemberaubender Artistik präsentiert.
Eine „Trumpokalypse“ America first als Narziss mit Schmollmund, markanten Sprüchen und Gesten flankiert mit vier Sexy Boddyguard-Ladies erschien in Bademantel und Badehose mit US-Flagge der US-Präsident Donald Trump, alias Detlev Schönauer.

Mit Wellness- und Sauna-Wünschen wollte er sich in Germany ausleben.
Wiesbaden wollte Trump kaufen und beim „Business- Shopping“ mit ihren Marktplatz als Golfplatz für betuchte Mainzer umfunktionieren.

Der KCK-Sitzungspräsident erinnerte den US-Präsidenten an „Sitting Bull“ und das Komitee wollte er kaufen als „Kasperl- Theater“ für seine Enkel. Der KCK-Aktive Detlev Schönauer erfüllte diesen Part als „American Groß Protz“ überzeugend.

Ein fulminates Finale mit den Konfettis, Ballett, Aktiven, Eskorten zum Narrhallamarsch-Klängen unter der Regie von Rolf Dreger war eine triumphale „KCK-Demo“ der Superlative!

Beim närrischen Absacker wurde nach Disco-Sound von RPR-DJ im Foyer gestrunzt, gebabbelt und gelacht.

(Herbert Fostel) - Fotos: Joachim Lentes-Präsidium Frank Maier

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