KCK Brauerei Kneipenfastnacht

24.01.2018 Überschäumende KCK-Wertschaftsfassenacht wie anno dazumal -Mainzer Brauerei Kuehn-Kunz-Rosen macht’s möglich-

In der 2.Hälfte des 15.Jahrhunderts gab es in Mainz Gruppen, lose Vereinigungen und Klamauk in Gaststätten. Die sogenannte „Wertschaftsfassenacht“ war spontan, locker, witzig und von hoher Qualität.

Der ideenreiche KCK-Präsident Prof. Dr. Dirk Loomans war der Initiator, mit dem Geschäftsführer, Großes Rat-Mitglied vom Club, Wendelin Quadt von der Mainzer Brauerei Kuehn-Kunz-Rosen „erstmals“ wieder eine urige und tolle Wertschaftsfassenacht in Meenz am 18.Januar zu präsentieren.

In fastnachtlicher Deko waren die gemütlichen Schankräume ausgestaltet. Musikalischer Alleinunterhalter Nico Meurer konnte mit dem Stimmungs-Hit, „Es gibt kein Bier auf Hawaii drum bleib ich hier“ im närrischen Vorfeld tüchtig einheizen.

Der 15-jährige Nachwuchsredner Simon Schwarz simulierte herrlich seine Vision, als Jugendlicher einen top lackierten Motorroller zu besitzen. Nach manchen Irritationen endete der pfiffige „Traumtänzer“ als umjubelter „Rosaroter Panther“. 

Mit einem zündenden Narrhalla-Marsch wurde der Einmarsch durch eine Mainzer- Ranzengarde-Abordnung eskortiert.

KCK-Sitzungspräsident Bardo Frosch konnte ein begeisterndes und mitreißendes, vierfarbbuntes Programm anbieten. 

Eine bravouröse Wiederauferstehung wurde mit den legendären „Tramps von de Palz (Willi Görsch und Egon Häuser aus den 70er Jahren) dargestellt. Grandios in Mienenspiel und Reimen glänzten der KCK-Chef Loomans als „singender Holländer“ und Urschote Reinhard Schwarz, unter Ovation der zahlreichen närrischen Gäste. Texte vom KCK-Ehrenpräsident Jürgen Müller. An der Hammond-Orgel: Musikdirektor Franz-Jürgen Dieter.

Ein absolutes Highlight war das Protokoll des genialen Vollblutfastnachters Bardo Frosch. Zu der bierseligen Atmosphäre war sein Zitat: „Bier ist Lebenselixier, wie unser Bier KCK-Helles“! In geschliffenen Versen, jeweils auf den Punkt getroffen, ging es um „Trump“ und soi Melania“, sowie sein umstrittenes Charisma. Auch zu den Diffamierungen von  Staatsoberhäuptern aus Nordkorea und USA war seine Empfehlung: „Die zwa gehörn uff alle Fäll am besten in die Gummizell. Für unser Welt wär des en Sege: Destewege“! Seitenhiebe gab es zu „Jamaika“ mit der Quintessenz: „Für mich bleibt Lindner, ja des isser, en liberale Hoseschisser“!

Zur Groko: „Die AfD wird täglich kesser und spricht von gut 20 Prozent Gauland, Menthen, Weidel, Storch, sind ein Schandfleck, dorsch und dorsch! Drum lieber Merkel, Schulz, sags barsch: Als diese dreckisch braun Bagasch! 

Zum neuen Mainzer Bischof Peter Kohlgraf reimte Frosch: „Lieber Spargel, erste Wahl, als ein Finther Kardinal“! Das Lob galt dem Club-Chef: „Erst Ranzengard, dann KCK! Is Meenzer jetzt mit Haut und Haar“. Zum einstigen Tennis-Star Boris Becker stellte der Chef des Protokolls u.a. fest: „Ja des Geschiss jetzt guckt en o, an dem iss doch nix scheenes dro? Und außerdem in Gunsenum, do laafe 1000 Becker rum, do braucht kon Mensch in Gottes Namen en Boris Becker, aus und Amen“!

Über die RTL- Gurkentruppe aus dem Dschungelkamp war seine ironische Beurteilung: „ Wer sich so zum Affen macht über den ganz Deutschland lacht, is im Dschungel ich tu’s lobe, einfach besser uffgehobe“! Auch Mainz 05 wurde kritisch unter die Lupe genommen. Standing Ovations waren der verdiente Lohn! Der Mainzer Stadtschreiber konnte über viele Baustellen und manchen Faux pas aus dem Rathaus  nachdenklich persiflieren. 

Die Gesangsgruppe Stimm-Band brannte ein Brillant-Feuerwerk ab. Mitreissende Hits: „Ja das ist Fassenacht  bei uns am Rhein- Wo kann’s schöner sein“?

-In Mainz sagt man Gude,.. weil wir gute Meenzer sind, die große Jubel-Orkane auslösten-

Zu den tollen Gesangs-Animateuren zählten Dirk Loomans, Dieter Franz, Allysa Loomans, Texte Tobias Dieter.

Der Deutsche Michel Bernhard Knab feuerte wieder verbal Breitseiten, treffsicher auf Politik und Zeitgeist ab. Rückblickend an G 20 im letzten Jahr schwadronierte Knab über die linken Demonstranten: „ Ob Menschenrechte-Hungersnot,  für Hamburgs Schäden gäb es Brot. Das ist den Hohlrollern nicht klar, für Afrika die nächste Jahr“. 

Die altarnativen Bänkelsänger, Klaus Eckert, Wolfgang Heitz konnten für herrliche, gesangliche Kapriolen mit Lokalkolorit viel Applaus einheimsen.

Hansi Greb, diesmal nicht in seiner Paraderolle als Hoppes, konnte wieder Lachsalven, nonstop, verursachen. Mit seinem Kokolores über “Sinn des Lebens“. 

Die gefeierten Altrheinstromer kamen, sahen und ließen die Wirtschaft bedenklich beben mit fastnachtlichen „Gassenhauern“, von „Amanda“ bis „Alles kloppt uff Tisch, des ist Musik auf Meenzerich“. Ihr herrlich buntes Outfit als 3 Schoppenstecher waren leuchtende Farbtupfer auch im überschäumendes Finale mit Aktiven und effektvollen fallenden Luftballons von der Decke zu “Meenz bleibt Meenz“!

Für das Programm war zuständig –Werner Böttner-. Für Beschallung: Gordian Loomans.

Text: Herbert Fostel | Fotos: Klaus Lehne 

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