Gigantische KCK-Sitzungen

24.01.2018 Grandiose Fastnacht vom Allerfeinsten.

Bei den fulminanten Fremdensitzungen des erfolgreichen Karneval-Club Kastel am 13.1. und 20.1. im stimmungsvollen Gutenbergsaal in der Mainzer Rheingoldhalle wurde getreu dem Kampagne-Motto „Mir stelle alles uff de Kopp“- ein Fastnachts-Spektakel der Spitzenklasse geboten. Für närrisches „Warm-Up“ war die famose Sitzungskapelle „Sound Check“ verantwortlich. Komitee und Eskorten der Mainzer Garden sorgten für einen Einzug in anderer Art und Weise: Diesmal-getreu dem Motto-musste die Narrenschar-stehend-die Leinwand ansehen, im Beisein des Sitzungspräsidenten Bardo Frosch im Saal.

Mit flotten Märschen zeichneten sich Spielmannszug und Fanfarenzug der Mainzer Ranzengarde zur Einstimmung aus.

Als temperamentvoller singender “Einheizer“ stellte Stefan Persch „den Saal uff de Kopp“ mit einem zündenden Medley.

Vormals goldischer Domsgickel-jetzt in einem römischen Streitwagen-stellte sich bravourös Johannes Bersch als „Die Moguntia“ vor. Mit toller Ausstrahlung nahm „Moguntia“ mit viel Ironie und Esprit die politische Landschaft ins Visier. Die neue Paraderolle für Johannes Bersch ist wie maßgeschneidert.

Zu den mitreissenden Gesangsgruppen zählten: StimmAlarm-Frauenpower-bekannt aus TV und Radio. Mit ihren einzigartigen Stimmen, sensationellen Choreographien, akrobatischen Elementen und maßgeschneiderten Bühnenoutfits lösten sie Begeisterungs-Ovationen aus. Die fünf großartigen Sängerinnen mit Leader Nina Schramm konnten auch mit ihrem närrischen Programm: „Frauen sind die besseren Männer“ bezaubern. Die famose junge Gruppe „Eisbären“ hatte das närrische Publikum mit einer erfrischenden Show-unter Leitung von Roman Trutzel/Christopher Ludwig auf ihrer Seite, mit ihrem Motto: „Ein König für das Königreich Mainz“. In allen Facetten wurde dies vortrefflich mit viel Leidenschaft glossiert. 

Der Troubadour von Meenz Thorsten Ranzenberger konnte neben ausgelassener Freude auch mit Melancholie, mit „Der traurige Narr wird aber wieder fröhlicher“ und „Meenzer esse Handkäs“ aufwarten. Zum Schwellkoppträgerlied assistierten dem Troubadour  6 lustige Schwellkoppträger.

Hansi Greb-als Hoppes-eine feste Größe beim KCK-berichtete von seiner Reise mit Papst-Besuch in Rom und „Überreichung einer Meenzer Narrenkapp, die besser sei als eine Mitra des Papstes“. Mit viel Kokolores waren seine Reiseerlebnisse bereichert zur ausgelassenen Freude der närrischen Besucher!

Ein Ass im Ärmel hat der KCK mit Gerald Kollek-ein Meister des Wortes und des spitzfindigen Humors! Ein Genie als Stimmen-Imitator konnte er mit seinem Kurztrip auf die Salmonellen mit den aktuellen Sondierungs-Verhandlungen-pausenlos Lachsalven auslösen.

Urkomisch, haarsträubend war wieder, unter großem Beifall, das Komödienstadel von Fräulein Baumann, als Eisprinzessin, mit Schlittschuhen über der Schulter. Bei ihren Schilderungen über alltägliche Erfahrungen einer älteren junggebliebenen Eisprinzessin blieb kein Auge trocken. Ein herrlicher Auftritt vom KCK-Aktiven Dr. Markus Weber.

Literarische Fastnacht vom Feinsten präsentierte in gewohnter Art von der Lung auf die Zung: Der Deutsche Michel Bernhard Knab. Die Koryphäe des KCK-seit 40 Jahren-gekonnt auf vielen politischen Brennpunkte, sein Entree begann zunächst im Rasta-Locken Outfit: „Drum hab ich mutig motiviert in die Perück hier investiert.“. Wird GROKO wieder unser Glück? Man denkt an KROKO-was ein Mist. Weil KOKO nämlich KAKA ist, hoff ich, dass GROKO funktioniert und Deutschland bald gescheit regiert. Dann könnt der Lindner statt zu prahle, mir besser die Perück bezahle“!

Zum Unterricht in der KCK-Fastnachtsschule lud der Bio-Lehrer ein. Es wurde eine poientenreiche Schulstunde durch den KCK-Aktiven Detlef Schönauer. 

Der begnadete Parodist Andy Ost konnte wieder mit tollen Ideen und Wortspielen als Sänger die Herzen aller Frauen erobern “Wenns kracht, noch ein Meter“! Stürmisch bejubelt wurden auch seine „Kochkünste“. Es war ein Großangriff auf die Lachmuskeln.

Der Knaller par excellance war die grandiose Auferstehung der „Tramps von de Palz“. In den 70er Jahren brachten Willi Görsch und Egon Häuser die Säle mit ihren Gesangs-Parodien zum Beben. Mit viel Esprit kündigte der Sitzungspräsident in Versform „Zwei echte Typen mit Humor“ an. Mit launigen Versen stellte Bardo Frosch die neuen KCK-Stars vor, die über Sondierungsgesprächen für KROKO und Bischofswahl vortrefflich schwadronierten zu Texten von Jürgen Müller. Am Piano; Musikdirektor Franz-Jürgen Dieter: Helau, die Tramps sin wieder da. Was frein mir uns beim KCK. Zwei echte Typen mit Humor. Zwei Fastnachter fers Herz und Ohr. Mit Witz gepaart klingt’s im Duett. Als ob mer sie schon Jahre hätt. Dirk Loomans,  unser Präsident. Den man als singender Holländer kennt. Und Reinhard Schwarz das Urgestein. Mit Durchblick, wie soll’s annnerst sein“.

Die phantastischen “Altrheinstromer“ traten in schmucken Kostümen auf gehen als „3 echte Meenzer auf Partnersuche“. Mit umwerfenden gesanglichem Kokolores konnten die Protagonisten Uwe Hager, Thomas Wucher, Andreas Mayer begeistern.

Die Club-Aktiven stehen mit Bravour seit 26 Jahren auf der KCK-Bühne. Zur Meenzer-Fastnachts-Tradition gehört das gemeinsam gesungene Lied bei einer Sitzung. Der KCK steht nach wie vor dazu. Das einfühlsame Lied „Wenn die Narrensonne lacht“ aus der Feder von Ehrenpräsident Jürgen Müller fand großen Anklang. 

Die Showtanzgruppe“ Unique“ aus Ingelheim, konnte sich mit Tanzeinlagen moderner Art, bestückt mit Akrobatik in tollster Vollendung präsentieren. Leitung: Trainerin Larissa Schweikhard. 

Das KCK-Ballett-Fit for Dance-Leitung Katrin de Joung und Sarah Wenselowski konnte mit 23 Mädels zur „Lovestory“ mit kreativer Choreografie und hohem Niveau die Narrenschar in seinen Bann ziehen.

Beim berauschenden Finale perlte die Stimmung wie Champagner. Es schenkten ein die Konfettis-Leitung Albert Schweikhard, musikalische Leitung Carsten Diener-, Stefan Persch, Sabine Fregien mit dem KCK-Ballett, Fit for Dance und der Kapelle Sound Check. 

Hinter den Kulissen agierte Regisseur Stefan Grundel und Programm-Chef Werner Böttner.

Zur obligatorischen „Nachsitzung“ mit DJ traf man sich beim Medien-Partner RPR im Foyer-mit frischem KCK-Bier-bis in die frühen Morgenstunden.

Text: Herbert Fostel | Fotos: Marita Klemt

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Termine

26.
Mai.
Fastnachts-Slam
Reduit | Kastel
Beginn:19:00 Uhr

11.
Aug.
Vereinsausflug
Kulturscheune Weingut Weyell | Dexheim
Beginn:16:00 Uhr

16.
Nov.
Denkmalfest
Favorite Parkhotel | Mainz
Beginn:18:33 Uhr

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